Aufbewahrungsfristen-Lint für Löschkonzepte (BEG IV)
Findet falsche Aufbewahrungsfristen in Ihrem Löschkonzept — Zeile für Zeile, offline, in VS Code. Beispiel-Löschkonzept mit 8 Zeilen: 6 falsche Aufbewahrungsfristen gefunden, mit 10 rules geprüft. Seit 2025-01-01 gilt für Buchungsbelege (Rechnungen, Kontoauszüge, Quittungen) eine Aufbewahrungsfrist von 8 statt 10 Jahren (§ 147 Abs. 3 AO, § 257 Abs. 4 HGB in der Fassung des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes, BEG IV). Für Kreditinstitute, Versicherungen und Wertpapierinstitute gilt die Verkürzung ein Jahr später, ab 2026-01-01. Jahresabschlüsse, Bücher und Inventare bleiben bei 10 Jahren, Handels- und Geschäftsbriefe bei 6 Jahren. Wer die alte 10-Jahres-Frist im Löschkonzept stehen lässt, speichert personenbezogene Daten länger als erlaubt. Das verletzt den Grundsatz der Speicherbegrenzung (Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO); Art. 83 Abs. 5 DSGVO sieht dafür Geldbußen bis 20 Mio. Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes vor. Was geprüft wird (10 rules)
Beispiel (_fixtures/dirty.md, Stichtag 2026-09-28)
Mit dem Stichtag rechnet der Lint aus, welche Belegjahrgänge heute schon löschreif sind: am 2026-09-28 alle Jahrgänge bis 2017. Ändern Sie den Stichtag auf 2027-03-01, sind es die Jahrgänge bis 2018. So funktioniert es
Alles läuft lokal. Es werden keine Daten übertragen. Kostenlos und VollversionKostenlos: das offene Löschkonzept gegen alle 10 rules prüfen, jede Fundstelle mit Zeile und Rechtsgrundlage — ohne Schlüssel. Vollversion (Lizenzschlüssel, einmalig): Löschkalender-Export als CSV (Löschdatum je Datenkategorie und Jahrgang) und Scan aller Löschkonzepte im Workspace. Zum VergleichDas Tagesseminar „DSGVO-konforme Löschkonzepte nach DIN 66398 in der Praxis“ der TÜV Rheinland Akademie kostet ab 760 Euro netto. HinweisKein Rechtsrat. Branchenspezifische Fristen (z. B. Geldwäschegesetz, Patientenakten, Sozialversicherung) prüft der Lint nicht. Web-Version und Updates: https://getreadystack.com/de/tools/loeschkonzept-fristen-lint |

